Zugegeben, der Versuch, die Entwicklung der Welt auf fünf Seiten abzubilden, ist etwas grössenwahnsinnig. Eine Handvoll Grafiken, die die Veränderungen der letzten Jahrzehnte in den Bereichen Gesundheit, Armut, Bildung und Umwelt nachzeichnen, kann keinem individuellen Schicksal gerecht werden. Aber sie können den Blick schärfen für längerfristige und grossräumige Tendenzen, die im detailversessenen Tagesgeschäft oft untergehen. Und sie können, in ihrem grundsätzlich doch erkennbar positiven Trend, dem Reflex entgegenwirken, ein zur Hälfte gefülltes Glas eher als halb leer denn als halb voll zu betrachten. Diesem «kritischen Automatismus», der gerade auch den Journalismus oft ...