Es ist nicht nur, aber ein in der Schweiz besonders sichtbares Phänomen. Der Umgang mit der Volksmusik hat viele improvisierende Musiker (formerly known as «Jazzer») vitalisiert. Und umgekehrt. Dass sich vorwiegend junge Musiker mit Erfahrungen aus ganz anderen Zusammenhängen mit ihren eigenen roots beschäftigten, hat die lange doch sehr traditionell reglementierte, im Konformismus der medialen Folkloristik schändlich trivialisierte Volksmusik ihrerseits neu belebt. Ihr anarchisches Potenzial entdeckten nicht die Preisrichter von Jodelwettbewerben. Eine der zentralen Figuren dieser neuen, aufs Urtümliche mehr als auf Orthodoxie ausgerichteten Generation ist der Innerschweizer Albin B ...