Es waren Begegnungen der waidwunden Art: Erst traf man vergangenen Samstag im Unterengadin auf zurückkehrende Jäger und auch Jägerinnen, die aber – wenn man einem alten Gemsbock die Bemerkung erlaubt – gar nicht wie siegesbewusste Flintenweiber dreinblickten, sondern eher trübsinnig. Denn an diesem Tag endete die Jagdsaison, und sie hatten nichts erlegt. Später verfolgte man in Ardez zufällig die «schelpcha» oder wie es auf einem Aushang für deutschsprachige Touristen hiess, die «Alpentladung», und die Kühe stierten nach dem langen Abstieg vom Maiensäss entsprechend erschöpft und deprimiert vor sich hin. Eine trotz schönem Herbstwetter bereits nach Schnee und Kälte rieche ...
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