Eine Band wie die des Trompeters Matthias Spillmann achtzehn Jahre lang zusammenzuhalten, ist allein ein Kunststück. In der Schweiz erst recht, wo die Auftrittsmöglichkeiten rar sind und aus diesem Grund die an Jazzschulen immer besser ausgebildeten jungen Musiker nach dem Studienabschluss statt auf der freien Wildbahn subito wieder in der Pädagogik landen (ein ziemlich absurder Teufelskreis). Mats-up mit Spillmann, Reto Suhner (Altsaxofon und Flöte), Marc Méan (Piano), Raffaele Bossard (Bass) und Dominic Egli (Drums) ist da eine Ausnahme, eine Gruppe, die zwar nicht den kommerziellen Grosserfolg erreicht hat oder auch nur die gemütlichen Verhältnisse, in denen ein klassisc ...