Er kennt das Bundeshaus und seine illustren Bewohner aus intimer Nähe. Seit vierzehn Jahren sitzt Adrian Amstutz, 64, im Nationalrat, in den letzten sechs Jahren führte er die grösste Parlamentsfraktion mit eiserner Hand. Der Berner Oberländer BauunterÂnehmer war Weltcupsieger im Fallschirmspringen und hält nichts von Mätzchen und falscher Höflichkeit. «Lieber ehrlich unanständig als unehrlich anständig», lautet sein Motto. Es müsse erlaubt sein, eine Lüge «Lüge» zu nennen, auch wenn sie von einer Bundesrätin komme, sagt Amstutz in Anspielung auf ein legendäres «Arena»-Duell mit ÂSimonetta Sommaruga (SP). Das Mikrofon ist offen.
Herr Amstutz, worüber haben Sie sich in ...