Sie sind bekannt als Spezialist für Supercomputer. Warum setzen Sie sich mit der Energiepolitik auseinander?
Wir entwickeln in unserer Firma Computersysteme für verschiedenste Anwendungen wie Fahrerassistenzsysteme für Autos, Systeme zur Überwachung von Eisenbahnwaggons oder für das Videoarchiv des Schweizer Fernsehens. Das Bundesamt für Energie sowie zwei Stromkonzerne beauftragten uns, die Möglichkeiten des «Smart Grid» (intelligentes Stromnetz) zu untersuchen. Um die Anforderungen an ein Smart Grid zu verstehen, haben wir verschiedene Energieszenarien simuliert.
Warum braucht die Schweiz Sie, um die Energiewende zu schaffen?
Sie braucht mich nicht dafür. Es gibt rund fünfzig St ...