Sonntagmorgen, eine Fahrstunde von Zürich entfernt. Schafe grasen vor einem Wohnblock, wo Dzana Cehic, 16, bereits im Türrahmen wartet. Schwarzes Top, gleichfarbige Hosen. Ihre Lippen und die noch voluminöseren Wimpern, die aufgeklebt sind, stechen ins Auge. Eine Stunde habe sie heute für ihr Styling gebraucht, sagt Cehic. Für sie sei das schnell, fügt sie an. Haare und Make-up können sonst gut zwei Stunden benötigen. «Alles soll so aussehen, wie ich mir das vorstelle», gesteht die «kleine Perfektionistin», wie sie sich selbst nennt.
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