Für Fussball interessiert sich Laura Fernandez nicht besonders, aber während der Weltmeisterschaft in Russland konnte sie sich selbst bei der Arbeit dem Einfluss des populären Spiels nicht ganz entziehen. Auf den Bildschirmen hinter den Kulissen des altehrwürdigen Mariinsky-Theaters war bei den Aufführungen nicht wie sonst üblich das Geschehen auf der Bühne zu sehen, sondern die Direktübertragung der jeweils laufenden WM-Partie. Abgesehen von diesem kleinen Tribut an die Rasengötter, bekam Fernandez vom Trubel rund um die WM wenig mit. Ihr Fokus gilt ganz ihrer Kunst, dem Ballett. Als erste Schweizerin überhaupt wurde sie in ein russisches Sp ...