Aufgewachsen und schlau geworden ist er im berüchtigsten Quartier Dakars, einen Steinwurf vom Gefängnis entfernt, und er ist sehr weit gesprungen in seinem langen Leben und hat viele Hüte getragen. Muss der ehrenwerte Lamine Diack nun als Greis hinter Gitter als korruptester Sportdirigent seit Kaiser Nero? Der «Parquet national financier» hat vier Jahre Anlauf gebraucht, um den einstigen Präsidenten (1999 bis 2015) des Leichtathletik-Weltverbands IAAF endlich den Prozess wegen aktiver und passiver Bestechung, Geldwäsche sowie Manipulation von Blutpässen zu machen. Diack, 86, wartet so lange schon im Pariser Hausarrest.
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