Eingeführte Marken haben es, würde man meinen, leicht, beim Wein wie anderswo. Tatsächlich liegt in der Marke, wenn wir das Problem einmal vom Weinmacher her betrachten, ein grundlegendes Risiko. Die Garantie eines konstanten Geschmacks widerspricht grundsätzlich dem Charakter des Weins als einer lebendigen, nie ganz zu kontrollierenden Materie. So können Marken bei einer etwas aufmerksameren Kundschaft durchaus abschreckend sein, ob zu Recht oder zu Unrecht, ob im Fall des Chianti oder des Beaujolais. Oder in dem des Rioja, dessen überwältigender Erfolg wie bei andern Topsellern sein Image beschädigte.
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