Wenige Wirtschaftsdaten hatten in den letzten Jahren eine so nachhaltige politische Wirkung wie die Publikation der amerikanischen Arbeitslosenzahlen für den Monat März. 300000 neue Stellen wurden da geschaffen, was die Diskussion um eine «jobless recovery» zum Verstummen brachte und damit ein scheinbar zentrales Wahlkampfthema eliminierte. Es war spekuliert worden, dass die hohe Arbeitslosigkeit für die Administration Bush trotz eindrücklichem Wirtschaftswachstum zu einer möglicherweise wahlentscheidenden Belastung werden könnte. Ökonominnen und Ökonomen hingegen fanden die ganze Debatte um einen Aufschwung ohne die Schaffung von Arbeitsplätzen von allem Anfang an – vorsichtig ...