Ein alter Zopf, an dem in den letzten Jahren wieder von links und rechts herumgeflochten wurde, kann endlich ab. In der bisher grössten internationalen Untersuchung zum Thema Koedukation belegt der britische Erziehungsprofessor Alan Smithers, dass Mädchen in Mädchenschulen kein bisschen schneller oder besser lernen, als wenn Buben mit im Klassenzimmer sitzen. Oder umgekehrt, aber darum ging es nie so sehr. Die Behauptung war und ist vor allem, dass Mädchen konzentrationsfähiger sind, aber von den unruhigeren Buben immer wieder abgelenkt und gebremst werden. In den USA wird ausserdem zunehmend mit dem Argument gefuchtelt, die unterschiedliche Entwicklung von weiblichem und männlichem Ge ...