Glencore und Xstrata, zwei in Zug domizilierte internationale Rohstoffgiganten, haben diese Woche ihre Fusion besiegelt. Ist das gut für die Schweiz? In der Öffentlichkeit hört man vor allem Warner und Kritiker. Drittwelt-Lobbyisten, allen voran die einflussreiche «Erklärung von Bern», fahren seit über einem Jahr eine Dauerkampagne gegen die beiden Multis, denen sie von Umweltverschmutzung über Steuerdelikte bis hin zu Menschenrechtsverletzungen alles Mögliche unterstellen. Überprüfbar sind die Behauptungen selten, die auf alte Vorurteile bauen.
Das propagandistische Trommelfeuer scheint Früchte zu tragen. Im letzten August orakelte Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann üb ...