Mit Viola Amherd (CVP) und Karin Keller-Sutter (FDP) setzten sich die Favoritinnen bereits im ersten Wahlgang klar durch. Die Verteilung der Departemente war dafür umso konfliktreicher. Es brauchte zwei Sitzungen, bis sich das Kollegium einig war. Was nicht unbedingt erwartet wurde: Die rund 35 000 Bundesangestellten müssen sich auf gleich vier neue Vorsteherinnen und Vorsteher einstellen. Auch die bisherigen Bundesräte Simonetta Sommaruga (SP) und Guy Parmelin (SVP) nutzten die Chance, ein anderes Departement zu übernehmen – und mit ihnen eine Reihe von Altlasten und Aufgaben.
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