Man lese und staune: «Die Schweizer Europadebatte steht geradezu symptomatisch für einen politischen Elite-Basis-Konflikt. Ohne Direktdemokratie wäre die Schweiz heute in der EU.» So weit die Neue Zürcher Zeitung vom 9. Juli 2010. So weit das Zürcher Weltblatt, das stets auf der Seite der Elite steht und die Basis abkanzelt. Noch nie wurde die Kluft zwischen Elite und Basis sowie die Bedeutung der direkten Demokratie für die EU-Frage journalistisch so deutlich auf den Punkt gebracht.
Nur war die NZZ nicht Schöpferin dieses Gedankens. Am 26. Juni 2010 erklärte Christoph Blocher den SVP-Delegierten in Delsberg, «dass die Eliten den EU-Beitritt wollen». Den Nichtbeitritt verdankten ...