Der Wunschzettel zu Weihnachten geriet zum ultimativen Forderungskatalog. Der Rat der EU hat am Dienstag seinen Bericht zum Verhältnis der EU zu den Efta-Staaten veröffentlicht, und was dieser für die Schweiz bedeutet, beeilte sich EU-Botschafter Michael Reiterer schon tags zuvor in der Sendung «10 vor 10» dem TV-Publikum seines Gastlandes vor Augen zu führen. Grundsätzlich: Das System bilateraler Abkommen habe klar seine Grenzen erreicht. Im Einzelnen will die EU: 1. Eine einheitliche Auslegung von EU-Recht. 2. Die Übernahme von neuem EU-Recht. 3. Die Übernahme der EU-Rechtsprechung. 4. Die Schaffung eines Gerichts für Streitfälle.
Die EU kann fordern, was sie will. Die Frage is ...