Roger: Als meine erste Frau vor einem Jahr überraschend starb, war ich am Boden zerstört. Ich war ganz jung mit ihr zusammengezogen. Wir bauten ein Haus, arbeiteten uns beruflich vorwärts und bekamen vor sieben Jahren einen wunderbaren Sohn. Dann dieser Schicksalsschlag. Aber ein kleines Kind bringt einen in die Realität zurück. Nach dem ersten Schock war ich mit Blick auf Joshua gezwungen, die täglichen Abläufe sicherzustellen. Gleichzeitig begann ich mir Gedanken über die Zukunft zu machen. Die Trauer wich einer Phase, in der man lernt zu akzeptieren, um weitermachen zu können. So entstand auch Raum für das Bedürfnis, mich mit Menschen auszutauschen, die Ähnliches durchgemacht ...