Spaniens Jugend pfeift auf Royals und Stierkampf. Der Schwager des Königs sitzt im Kerker. Neo-Premier Pedro «der Schöne» Sánchez bricht Tabus. Was ist los in Europas Südwestflanke?
Der Fussball und die Ferien, so dachte sich wohl Pedro «der Schöne» Sánchez, würden die Spanier während der ersten hundert Tage schon von den Machenschaften seiner «Frankenstein»-Koalition ablenken. Doch bereits mit dem Fussball wollte es nicht klappen. Deshalb verfolgt das Publikum wenigstens mit einem Auge, was die neue Minderheitsregierung – sie hängt im Parlament am seidenen Faden der Podemos-Kommunisten sowie der katalanischen und baskischen Separatisten – so alles an Tabubrüchen vorführt. Vieles mutet ähnlich unerfreulich an wie die Leistung ihrer müden Nationalmannschaft in Russland. Im Vergleich dazu i ...
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