Am Strand, auf der Strasse
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Die Weltwoche

Am Strand, auf der Strasse
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Brief aus Brasilien

Am Strand, auf der Strasse

Die Brasilianer können an der Weltmeisterschaft im eigenen Land nicht überzeugen. ­Weshalb? Die Tradition des «jogo bonito» ist ihnen abhandengekommen. Die Mannschaft braucht ein neues System.
Wer von der WM berichtet, arbeitet täglich achtzehn Stunden und sehnt sich bald nach einem spielfreien Tag. Als es schliesslich so weit war, fuhr ich an ­ die Copacabana, selbstverständlich nur zu Studienzwecken. Der grosse Sportjournalist Hugh McIlvanney schrieb einmal, dass es an der Copacabana vieles gibt, was reizvoller hüpft als ein Fussball, aber natürlich gab es auch hüpfende Fussbälle. Am Strand konnte man gut beobachten, was gewöhnliche Brasi­lianer – zumeist junge Männer, aber auch ein paar Frauen – mit einem Ball anstellen. Meist kickten sie in kleinen Gruppen, schlenzten sich den Ball zu, spielten mit ­ dem Kopf, mit der Schulter. Ein wunderbarer ­Anblick. Nur in ...
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