Der Titel passte: «Das Asylwesen ist krank», schrieb Alard du Bois-Reymond über seinen Beitrag für die NZZ am Sonntag. Der Ex-Chef des Bundesamts für Migration (BfM), der diesen Sommer seinen Posten räumen musste, analysierte die Missstände im Asylwesen und sparte dabei nicht mit Kritik an seiner ehemaligen Chefin, Justizministerin Simonetta ÂSommaruga (SP).
In den Asylsystemen der europäischen Länder gebe es «kaum» wirkliche Flüchtlinge, die an Leib und Leben bedroht seien, schrieb du Bois-Reymond. «Selbst aus vielen Krisenstaaten wie zum Beispiel Somalia dominiert heute die wirtschaftliche Migration.» Die wenigen echten Flüchtlinge würden es gar nicht nach Europa schaffen, ...