Der Beamte im schäbigen Büro des Informationsministeriums in Sanaa, der Hauptstadt Jemens, blieb auch noch höflich, als ich meinen Ärger längst nicht mehr kontrollieren konnte und gefährlich der Grenze zur Staatsbeleidigung entlang argumentierte. Ich wollte in die Provinz Marib fahren, östlich von Sanaa, und er verlangte, dass ich die genaue Reiseroute und alle Gesprächspartner angebe. Ausserdem bestand er darauf, dass uns ein Ministeriumsangestellter begleiten müsse. Vielen Dank, meinte ich, aber ich hätte bereits einen Übersetzer und einen Fahrer engagiert. Das ändere nichts, antwortete er geduldig, überdies würde noch ein Trupp Soldaten mitreisen. Zu unserem Schutz. Was uns ...