Donald Trumps Aufstieg an die Spitze der republikanischen Präsidentschaftskandidaten ist Âeines der grossen Rätsel der amerikanischen Nachkriegspolitik. Früher hat es ebenso unkonventionelle Bewerber gegeben, die ebenso unerwartet aufgestiegen sind. George Wallace, der Gouverneur von Alabama, vertrat 1968 all jene Wähler in den Südstaaten, die in ihrer zunehmend urbanen und für Rassengleichheit eintretenden Demokratischen Partei keine Heimat mehr hatten. Und 1992 war es Ross Perot, der frühe IT-Unternehmer, ein nüchterner, zupackender Realist, der die Stimmung der Amerikaner, denen die hohe Staatsverschuldung ein Dorn im Auge war, richtig erkannt hatte.
Der Aufstieg des New Yorker I ...