Viola Amherd, Zweiflerin, wollte auf Nummer sicher gehen. Nachdem ihre Rüstungsschmiede Armasuisse ebenso wie ein Juristenheer der Verwaltung monatelang die Kampfjets Rafale, Eurofighter F-35 und F/A-18 minutiös evaluiert hatten, schaltete die Verteidigungsministerin auch noch die Zürcher Anwaltskanzlei Homburger ein. Diese wurde mit einer sogenannten Plausibilisierung beauftragt. Will heissen: Die externen Anwälte prüften, ob bei der Kampfjet-Evaluation alles mit rechten Dingen zuging. Die Anwälte kosteten laut VBS einen hohen sechsstelligen Betrag. Traut die Mitte-Bundesrätin etwa ihren eigenen Juristen nicht? (hmo)
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