Bern
Der Zeitpunkt war sorgfältig gewählt: Zu Beginn jener Woche, in der die Medien noch intensiv mit Wahlanalysen beschäftigt waren, liess Bundesrätin Viola Amherd (Mitte) eine Bombe platzen. In einer lapidaren Medienmitteilung verkündete ihr Verteidigungsdepartement (VBS), dass der designierte neue Staatssekretär für Sicherheitspolitik, der altgediente Diplomat Jean-Daniel Ruch, seine Stelle nicht antreten werde. Ruch war bei der sogenannten Personensicherheitsprüfung durchgefallen. Diese erfolgte kurioserweise erst nach seiner Ernennung, was die Verteidigungsministerin nun schlecht aussehen lässt.
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