Anfang Juni tat das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) das, was es am liebsten tut: Es klopfte sich selber auf die Schulter. Das Projekt Weiterentwicklung der Armee (WEA) habe sich bewährt, das Ziel einer modernen, flexiblen und zukunftsgerichteten Armee sei «mehrheitlich erreicht» worden. Das ist ein recht eigenwilliges Fazit angesichts der Aussage von Armeechef Thomas Süssli, dass sich die Schweiz mit ihrem Sollbestand von 100 000 Soldaten nur wenige Wochen selbstständig verteidigen könne. Bis 2040 solle die Schweizer Armee wieder vollständig verteidigungsfähig werden, versprach Süssli öffentlich. Was allerdings nur für 32 Milliarden Franken ...