Der Artikel sorgte für Wirbel. In der letzten Ausgabe berichtete die Weltwoche, gestützt auf interne Dokumente und Quellen, dass die St. Galler Regierungspräsidentin Karin Keller-Sutter (FDP) ihre politische Macht missbraucht und eine türkische Familie begünstigt hatte («Keller-Sutter: Verdacht auf Amtsmissbrauch», Nr. 34/11). Das Asylgesuch der Familie H. (der vollständige Name ist der Redaktion bekannt) wurde zweimal durch die Bundesbehörden sorgfältig geprüft und abgelehnt. Zuerst durch das Bundesamt für Migration (BfM), dann – in zweiter Instanz – durch das Bundesverwaltungsgericht (BVGer).
Wäre es nach dem Gesetz gegangen, hätte die Familie ausgewiesen werden müssen ...