«So, Sie sind ein Europa-Parlamentarier», höre ich von Leuten, die mich mit wissendem Blick mustern: «Erstklassreisen, nicht wahr? Champagner mittags und abends? Nichts teuer genug für Sie?» In Tat und Wahrheit fliegen gegenwärtig nur wenige Europaabgeordnete erste Klasse. Paradoxerweise werden fast alle es tun, sobald nächstes Jahr Reformen in Kraft treten. Lassen Sie mich dies erklären: Bei den gegenwärtigen Regeln werden die Abgeordneten auf Grundlage des Erstklassfahrpreises - plus etwa 20 Prozent extra - entschädigt, und dies «ungeachtet dessen, wie sie die Reise machen». Selbst wenn einer als Europa-Parlamentarier erste Klasse fliegt, gibt das für ihn ein hübsches Sümmc ...