«An die geliebten Söhne Eidgenossen»
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Die Weltwoche

«An die geliebten Söhne Eidgenossen»
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«An die geliebten Söhne Eidgenossen»

Für Touristen sind sie – wie Toblerone und Swatch – Symbole für Schweizer Qualität. Doch ihre Wurzeln reichen ein halbes Jahrtausend zurück. Erstmals werden nun in Rom «Gründungsdokumente» der Schweizergarde präsentiert. Die Weltwoche erhielt eine Abschrift davon.
Das Dokument liegt wie eine Reliquie unter Glas in einem verdunkelten Saal. «Dilectis filiis» ist im Spotlicht zu entziffern und: «Den geliebten Söhnen Eidgenossen Oberalemanniens, Gruss euch und apostolischen Segen». Wer ein Schreiben mit solch huldvollen Worten einleitet, braucht und will etwas. In diesem Fall geht es um eines der kostbarsten Güter überhaupt: um Schutz und Sicherheit. Man ersuche «Fussknechte aus euren landen in Sold zu nehmen», steht in kunstvoll geschwungener Schrift geschrieben. «Auf Gottes Eingebung hin haben wir die Absicht, ihren Dienst für die Bewachung unseres Palastes, den der Herr gegründet hat, einzusetzen». Die Schweizer, um die man hier warb, wa ...
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