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An die Honigtöpfe

Über fünfzig Millionen Franken erhielt der staatliche Exportförderer Osec vergangenes Jahr von Bund und Kantonen. Private Handelskammern fühlen sich dadurch aus dem Markt gedrängt und wollen nun ­ebenfalls Subventionen. Von
Der vergangene Freitag war für Daniel Küng, CEO der Osec, ein grosser Tag: An der Generalversammlung des staatlichen Exportförderers im Zürcher World Trade Center wurde das Präsidium neu besetzt – mit alt Bundesrätin Ruth Metzler erstmals mit einer Frau. Und an diesem Tag sprach mit Fiat-Chef Sergio Marchionne ein Top-Prominenter der europä­ischen Wirtschaft über «Die Zukunft der ­Automobilindustrie» zu den Osec-Mitgliedern, «gratis, für den Gegenwert eines Nachtessens», wie Küng betont. Doch der Festlichkeit des Anlasses zum Trotz rumort es gewaltig im Nahgebiet der Exportförderung, und der Grund ist klar: Es geht um sehr viel Geld in diesem Business, allein im Jahr 201 ...
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