Diana Krall, vor langen Zeiten mal Barpianistin in Zürichs Hotel «Central» und inzwischen zum Weltstar aufgestiegen, wäre eigentlich ein Musterbeispiel dafür, dass zu viel Glück auch ein Verhängnis sein kann, wie der Mythos von Midas nahelegt oder Schillers «Ring des Polykrates». Die Kanadierin ist eine sehr kompetente Pianistin, eine tolle Sängerin, sie sieht fabelhaft aus, ist glücklich verheiratet mit Elvis Costello und Mutter von Zwillingen. Musikalisch ist sie ohne Berührungsängste mit Mehrheitsfähigem. Von ihrem jüngsten Album «Wallflower» (nach einem Song von Bob Dylan) verkaufte sie in den ersten vier Monaten 600 000 Einheiten. Das in den Zeiten der einbrechenden ...