Die Kindheit verklärt sich in der Erinnerung. Nie war unsere Familie glücklicher, so schien es, als in jenen endlosen Stunden auf der Autobahn, wenn wir vom fränkischen Schwabach nach Montenegro, Südspanien oder zu den Museen von Delphi unterwegs waren. Die Sommerferien verbrachte ich in Audis. In verschiedenen Audi 100, die mein Vater stolz lenkte. Die Firma aus Ingolstadt war damals dabei, sich von einer radikal spiessigen in eine moderat zeitgenössische Marke zu verwandeln. Die Lebenswelt meiner Eltern verkörperte dies vorbildlich: vom 68er zum jungen Schuldirektor mit Doktortitel.
Seither mag ich Audis. Es war eine schöne Zeit, und wann immer ich an einem Lenkrad sitze, an dem die ...