Ein Mann spaziert mit einem abgetrennten Kopf in einer Plastiktüte durch die Bonner Innenstadt und legt diesen anschliessend vor dem Haupteingang des Landgerichts ab. Was sich wie eine Szene aus einem Horrorfilm anhört, ereignete sich Ende Juni in Deutschland genau so. Allerdings muss man dem 38-jährigen Täter zugutehalten, dass sein Freund schon tot war, als er dessen Kopf vom Torso trennte. Murad H. war schwerkrank gewesen und eines natürlichen Todes gestorben, bevor Hasan H. unter Drogeneinfluss zum Messer griff. Beide, Täter und Opfer, stammen aus dem Bonner Obdachlosenmilieu. Beide sind nordafrikanischer Herkunft. Und das dürfte leider kein Zufall sein.
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