Die Freiheit schien verloren. Endgültig. Als im letzten Frühjahr der International Snowboard Federation (ISF) das Geld ausging, war die FIS mit einem Schlag zum Alleinherrscher des Snowboard-Sports geworden. Jener Skiverband also, der in der Welt der Brettrebellen als Inbegriff des Bösen gilt. Als autoritäre Altherrenorganisation, die sich um die Mitsprache der Fahrer futiert, ihnen schwachsinnige Reglemente aufoktroyiert und sie in Nationalteams zwängt. Kurz: dem Soulsport die Seele stiehlt.
Doch zum Glück gibt es noch Terje. Terje Haakonsen, der erste globale Superstar der immer noch jungen Sportart und fast religiös verehrte Bewahrer der reinen Snowboard-Lehre. Der 28-jährige Nor ...