Pater Xaver, den ich telefonisch um Informationen zur Oberiberger Lourdesgrotte angehe, sagt mir, diese sei seines Wissens aus dem Bedürfnis entstanden, zu danken, dass wir Schweizer im letzten Krieg verschont blieben. 1951 sei sie eingeweiht worden. Und ja, pflichtet mir der Pfarrer von Oberiberg bedächtig bei, als ich von der Schönheit der Landschaft zu schwärmen beginne: Die Grotte liege in der Tat herrlich, eben darum pilgere an manchen Wochenenden das Volk in Scharen hinauf.
Ich gehe an einem Montag zur Grotte, es schneielt, und ich sehe keinen Menschen ausser einem kleinen Mädchen, das mit dem Trottinett vor einem Haus steht und mir von weitem «hoi» zuruft. Umso mehr packt mich ...