«Poesie in Bewegung» – die Formel, die Pierre Favre für seine Perkussion gefunden hat (s. Weltwoche 1.07), passt nicht weniger auf die Musik seines dreissig Jahre jüngeren Freunds und gelegentlichen Partners Lucas Niggli, geboren 1968 in Kamerun, wohnhaft in Uster ZH (of all places), zu Hause auf allen Bühnen der Welt, das heisst auf allen, die einer so fragilen, komplexen, riskanten und, sprechen wir’s aus: nicht eben mehrheitsfähigen Musik ein geeignetes Podium sein können. Niggli ist, und das als Schlagzeuger, eine Art diskreter Star oder ein Star des Diskreten. Eine seiner Gruppen heisst Steamboat Switzerland (nicht ohne Ironie, assoziiert man zu Dampfern doch gemeinhin Dixiel ...