Zu den verlässlichsten Erzfeinden von Christoph Blocher gehört Andrea Masüger, publizistischer Direktor der Südostschweiz. Der Grund seines Geiferns liegt allerdings im Dunkeln. Bekanntlich kann man dem früheren EMS-Patron kaum vorwerfen, er habe in Masügers Region eine wirtschaftliche und kulturelle Wüste hinterlassen. Trotzdem kraxelt der Bündner seit Jahrzehnten unermüdlich auf Blochers Schulter, um ihm Gift und Galle ins Gesicht zu speien. Dumm nur: Blocher bleibt der Riese, Masüger bleibt der Zwerg.
Als Blocher nach dreissigjähriger Tätigkeit für unsere Demokratie als Bundesrat kandidierte, beschimpfte ihn Masüger als «wahren Antidemokraten». Nach der Wahl ereiferte er ...