Er wuchs auf in einem Kaff im Osten Kasachstans, an der Grenze zu China. Als Bewegungstalent probierte er es zunächst mit Judo und Leichtathletik, bis er den Radsport entdeckte – die Chance für eine Zukunft im Westen. Schritt für Schritt realisierte er seinen Traum. Kiwilew studierte Jurisprudenz, wurde dann «Sportsoldat» und gewann viele Amateurrennen. 1997 wurde sein Traum wahr: Er erhielt er einen Profivertrag in seiner neuen Heimat Frankreich. Ins Rampenlicht fuhr er an der Tour de France 2001, als er Gesamtvierter wurde. In einer fürchterlichen Regenetappe im Jura hatte er einer Fluchtgruppe angehört, die eine halbe Stunde Vorsprung auf den Favoriten Lance Armstrong herausholte ...
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