Pereira und Da Silva* sitzen vor dem Richter und erzählen leise, kleinlaut, wie es war, damals, als sie den Taxifahrer zusammenschlugen. Es war in der Strasse, wo beide wohnen und wo, sagen sie, eigentlich alle miteinander auskommen. Es gibt alte Häuser in dieser Strasse und schnell hochgezogene Wohnblocks mit Namensschildern, auf denen Güney und Jakupovic steht, Pereira, Da Silva. Die beiden sind seit einem Dutzend Jahren in der Schweiz. Sie sind zum Eisenlegen gekommen, und sie sind immer noch Eisenleger, haben Frau und Kinder, die um die zehn Jahre alt sind.
In jener Sommernacht vor einem Jahr hatten sie Aufrichte gefeiert, hatten getrunken, von allem etwas, Bier, Wein, Piña colada. S ...