Weiblich regierte Länder meistern die aktuelle Situation besser», schrieb vergangene Woche eine Welt-Autorin in einem Meinungsstück. Einen Tag später titelte ihr Welt-Kollege über seinem Text: «Warum Belgien die höchste Todesrate der Welt hat». Belgiens Ministerpräsidentin Sophie Wilmès ist weiblich.
Dass mich das als Autorin wurmen würde, geschenkt. Aber wie sieht es wirklich aus? Setzt sich der weibliche Führungsstil in Krisenzeiten besser durch? Als Beispiel für vorbildliche weibliche Krisenbewältigung nennt die Welt-Redaktorin Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern. Sie hatte schon sehr früh Ausgangsbes ...