In der Welt, wie sie Christoph Blocher wahrnimmt, feiert man Silvester. Im Zürcher Opernhaus spielen sie Verdi, und Verdi gefällt allen, auch dem Milliardär, zum Jahresabschluss sowieso. Seine Frau telefoniert, es sind nur noch zwei Plätze frei, in der Loge vorn. Blochers setzen sich, die Tür in der Loge vis-à-vis geht auf, und herein kommt Operndirektor Pereira, gefolgt von SP-Bundesrat Moritz Leuenberger und Josef Estermann, dem damaligen Zürcher SP-Stadtpräsidenten. Beide in der gleichen Loge. Nach der Aufführung sieht Blocher draussen schwarze Staatskarossen warten. «Ich bin der Milliardär», meint er launisch zu seiner Frau. «Aber ich zahle meine Billetts selber. Und h ...