Die «1:12»-Initiative zielt auf die Saläre der «Top-Manager in den Teppichetagen», die sich ihre «Lohnexzesse von Arbeitnehmenden bezahlen lassen, die von Kurzarbeit, Kündigung oder Lohnkürzungen betroffen sind». Es liegt auf der Hand, dass eine AnÂnahme der Initiative die Managerlöhne herunterdrücken würde. Aber das wäre nicht die einzige Wirkung der Vorlage. Auch am unteren Ende der Lohnskala würde sie enorme Veränderungen auslösen. Sie erzwingt nämlich einen Mindestlohn, der zwar nicht in absoluten Zahlen, wohl aber proportional definiert ist. Für die Beurteilung der Initiative ist es entscheidend, auch diesen Aspekt zu betrachten.
Zunächst ist ein Blick ins Nachbarlan ...