Vor einer Woche hat Frankreich die Schweizer Grossbank UBS zu einer rekordhohen Busse von 3,7 Milliarden Euro und 800 Millionen Euro Schadenersatz mit dem Vorwurf der unerlaubten Kundenanwerbung und der Geldwäscherei verurteilt. Das Frappierende an der Riesenbusse war vor allem, wie ruhig es auf diesen Schlag hin in der hiesigen Öffentlichkeit blieb. Viele waren zwar der Ansicht, das französische Gericht habe politisch entschieden, aber die Kritik, dass die UBS-Führung nicht einen Vergleich gesucht habe, war fast lauter als die Aufregung über Frankreichs Vorgehen. «Hoch gepokert und verloren», lautete eine Schlagzeile, andere schrieben von einer Fehleinsc ...