Bern
Wer die erste Debatte des Ständerates über das Energiegesetz mitverfolgte, staunte nicht schlecht – gelinde ausgedrückt. Da wurden kurzerhand der Natur- und Landschaftsschutz sowie die Schweizer Alpen auf dem Altar der Energieversorgung und des Klimaschutzes geopfert. Geschickt und ehrlich sei das revidierte Energiegesetz, denn es beinhalte ein zusammenhängendes Konzept mit zwei Beinen. Schneide man ein Bein ab, so sei das Gleichgewicht gestört, argumentierte die übermächtige Befürworterseite. Welch technokratisches Geschwätz in der kleinen Kammer, die anscheinend jegliche Orientierung verloren hat. Der in der Nationalhymne besungene Alpenfirn soll sich in Zukunft ...