Es fällt jetzt leicht, über Daniel Vasella herzuziehen. Novartis hat ein schweres Jahr hinter sich, erst harzte es mit der Zulassung eines wichtigen Diabetes-Medikaments, dann musste der Konzern ein Reizdarmmittel wegen Nebenwirkungen stoppen, andere Hausmittel bekamen die harte Konkurrenz von Generika zu spüren. Die Pharmasparte – Herz des Basler Weltkonzerns – lahmte, und der Aktienkurs von Novartis bot im abgelaufenen Jahr wieder mal ein Trauerspiel.
Also wirkt Vasellas Gehalt extremer denn je, und sein Doppelmandat als Konzernchef und Konzernpräsident erscheint jetzt, wo sich auch ein Peter Brabeck bei Nestlé und ein Franz Humer bei Roche mit nur einem Amt begnügen wollen, vers ...