Neuerdings plustert sich der Europa-Abgeordnete Andreas Schwab auf, als wäre er Aussenminister der Europäischen Union. «Diese Chuzpe muss man haben», empörte sich der Berufspolitiker nach dem Scheitern des EU-Rahmenvertrags. Die 1,3 Milliarden Kohäsionszahlungen beurteilt Schwab als «kleinen Betrag». Dann gab er noch einen drauf: «Wir haben uns dreissig Jahre weiterentwickelt» – während die Zeit in der Schweiz offenbar stehengeblieben ist. Abgesehen vielleicht von einem Plus von zwei Millionen Menschen. Schwab findet auch, dass die Schweiz dank der EU «gut verdient». Nur verdient die EU dank der Schweiz zwanzig Mi ...