In Washington geht die Angst um. Der Chefredaktor des New Yorker hat eben Steve Bannon, den modernen Rasputin und ehemaligen Trump-Flüsterer, von seinem jährlichen Magazin-Fest ausgeladen. Als Teilnehmerin vergangener New Yorker-Feste kann ich bezeugen, dass der prestigeträchtige Anlass eine Zusammenkunft loyaler Leser ist, die, Heftkopien in der Hand und New Yorker-Leinentaschen umgehängt, in der dargebotenen Weisheit ihrer Celebrity-Helden schwelgen. Unvergesslich das Jahr, als der wegen Pädophilie angeklagte Woody Allen mit zwei Stunden Verspätung eintraf und dennoch mit einer stehenden Ovation begrüsst wurde.
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