Die Weinbergschnecke kann nicht verstehen, weshalb Gastrokritiker nach jedem Testessen in einer Brasserie eine Schleimspur hinterlassen. Schliesslich zählen doch zu den unausrottbaren Entrées dieser Lokale «Weinbergschnecken an Kräutersauce». Wie kann man einen Ort paradiesisch finden, wo diese geschützten Tierchen lebend in kochendes Wasser geworfen werden? Was soll das Geschwätz von der Geborgenheit des Familientischs, die einem die gute Brasserie zurückgebe? Wo aus Sicht der Weinbergschnecke die Geborgenheit doch zu ihren Lasten geht. Ihr Leib wird mit einer perfiden Gabel vom Gehäuse getrennt und zur Vertilgung freigegeben.
Zu meiner Schande, liebe Weinbergschnecken, will auch i ...