Die Meldung kam, als sich die Büros im sommerlichen Land schon zu leeren begonnen hatten: Fast ein Drittel des Sulzer-Konzerns, so verkündete ein Fax am Freitagabend, sei in festen Händen. Die neuen Grossaktionäre des Winterthurer Konzerns sind Renova, die Investmentfirma des russischen Milliardärs Viktor Vekselberg, sowie Victory, das Anlagevehikel der österreichischen Geschäftsmänner Ronny Pecik und Georg Stumpf. Die Mitteilung sorgte umgehend für Spekulationen, Kritik sowie Debatten bis hinein in die Politik – mit auffälliger Stossrichtung: Nicht dass ein Grossteil des Traditionshauses in neue Hände gekommen war, wurde zum Hauptthema, sondern wie es passiert war.
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