Die Panik sei grösser als die Gefahr, sagen sie. Das Coronavirus sei weitgehend ungefährlich, die meisten Menschen, die sich anstecken, kämen mit einem Schnupfen und Husten davon, sagen sie. Das stimmt wohl alles.
Nur, wenn sich bizarre Dinge ereignen, erwacht dennoch ein unbewusstes Kribbeln. Wenn man von Frauen liest, die mit ihrem Baby aufgelöst an der Supermarktkasse stehen, ohne Milchpulver, weil eine Person zuvor alles aufgekauft hat. Wenn aus Kliniken Masken und Desinfektionsmittel gestohlen werden. Wenn Kassiererinnen im Discounter plötzlich zur Autorität werden, weil sie Kunden auffordern, die auf dem Rollband ausgebreiteten zwanzig Pakete WC-Papier zur ...