Jedes Zelluloidwerk will wie eine glühende Stichflamme ins Gemüt fahren, um die Atmosphäre von Zauber und Schrecken glaubwürdig zu machen. Eine kriegerische Metapher, aber auf der Leinwand finden Kriege statt: Schlachtordnungen werden bestimmt, Felder eingekreist, Angriffe geplant und Kämpfe angesetzt. Fast jeder Filmemacher, ob er es wahrhaben will oder nicht, der sich im Fantasy-, Krimi- oder in einem anderen Action-Revier bewegt, ist immer nahe einer teuflischen Filmgattung, ohne die das Kino nicht auszukommen scheint: dem Kriegsfilm. Er setzt die physische Kollisionslust ohne Beschönigung, als hemmungslose Destruktion und Vitalität in ihr schauerliches Recht. Dabei soll der Kriegs ...